Was mich bewegt

Was mich bewegt

Es ist falsch. Der Weg, den die heutige Medizin eingeschlagen hat, ist einfach falsch. Ich würde es dir und mir gerne schönreden, schließlich bin ich seit über 6 Jahren Teil dieses Systems, doch das, was ich in den letzten Jahren gesehen, gehört und erlebt habe, hat nichts mehr mit Humanmedizin zu tun.

Es geht in den meisten Fällen einfach schon lange nicht mehr darum, dem Menschen zu zeigen, wie er gesund wird oder seine Gesundheit langfristig pflegt. Denn wenn Stationsärzte plötzlich zu Stationsmanagern umbenannt werden und täglich eine bestimmte Anzahl an Operationen erfüllt werden muss, rückt die Gesundheit in den Hintergrund. Das sollte eigentlich jedem vernünftigen Menschen klar sein. Es geht um Profit.

Schon als ich klein war, wollte ich Arzt werden. Geplagt von zahlreichen gesundheitlichen Problemen gepaart mit Leistungssport, habe ich unzählige Stunden damit verbracht, mich zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Psyche und Leistungssteigerung auf jeder Ebene zu informieren. Ich saugte jegliche Literatur auf und probierte sofort alles aus. Medizin zu studieren, war für mich dann quasi die logische Konsequenz.

So lernte ich in den letzten Jahren viel –  unheimlich viel. Ich lernte alles über Diabetes-Medikamente, unterschiedliche Brüche, Op-Techniken, potente Schmerzmittel, Entzündungshemmer, Antibiotika und Chemotherapeutika. Doch etwas fehlte. Ich lernte nämlich nichts über Lifestyle, obwohl jede Leitlinie davon sprach, dass beispielsweise die erste Stufe der Diabetestherapie oder der Behandlung von Rückenschmerzen über Lifestylemanagement stattfinden soll. Doch wie funktioniert das eigentlich? Wie behandelt man Rückenschmerzen wirklich, ohne zu Tabletten, zur Spritze oder gar zum Skalpell zu greifen? Reicht es da wirklich aus, dem Patienten zu sagen, dass er „weniger Fett“ essen soll und ihn mit seinen Rückenbeschwerden zum Physiotherapeuten zu schicken? Wohl eher nicht.

Die letzten Jahre meines Studiums haben mein Leben grundlegend verändert. Ich erkannte: Es kann einfach nicht richtig sein, wenn eine Hausärztin offen das zugibt, was viele stillschweigend praktizieren: „Wenn ich meine Patienten wirklich zu einer Lifestyleänderung bewege, kommen sie nicht wieder. Ich muss halt auch überleben und mit Reden verdient man nun einmal kein Geld.“ Warum eigentlich nicht?

Das, was diese Ärztin aussprach, tun viele täglich, ohne es zu realisieren. Sie sind Sklaven eines kranken Systems – eines Systems, das von einem aggressiven Tumor befallen ist. Den meisten ist es nicht bewusst, dass sie ein Teil davon sind. Sie wissen gar nicht, was sie täglich anrichten. Sie erkennen die Fäden an ihren Händen und Füßen nicht. Oft fehlt in dem ganzen Getümmel auch einfach die Zeit und Energie. Es ist ein Teufelskreis. Es ist eine elendige Entwicklung, die sich da abspielt.

Ärztemangel? Das sehe ich anders!
Wir brauchen nicht noch mehr Manager in weißen Kitteln, die Kranke am Leben erhalten, sondern mehr wahre Ärzte, die keine Scheu davor haben ihren Mund zu öffnen, richtig durchzugreifen und den wahren Zweck der Medizin in ihrem Herzen tragen: „Gesundheit zu erhalten und wiederherzustellen.“

Wir brauchen mehr Ärzte, die ihr Geld mit der Gesundheit der Menschen verdienen und nicht mit den Krankheiten. Wir brauchen ein System, das Ärzte und alle im Gesundheitswesen Tätige dabei unterstützt.

Ich glaube fest daran, dass es in Zukunft mehr Ärzte geben wird, die über den Tellerrand hinausblicken werden. Mehr Ärzte, die ihre Fäden kappen und dem Tumor die Sauerstoffzufuhr für immer abschneiden werden.

Ich werde Teil dieser Bewegung werden, ganz egal wie viel Schmerz, Schweiß und Blut damit verbunden sein werden.

Mein Lebensziel ist simpel, aber wahrlich nicht einfach: Ich will die Humanmedizin endlich wieder zum Leben erwecken.

Deshalb bin ich hier
Ich bin hier, um aufzurütteln, indem ich provoziere.

Ich bin hier, um zu inspirieren, indem ich die Menschheit mit meinem Lifestyle infiziere.

So bewege ich, indem ich mich bewege. Ich verändere Leben, indem ich vorlebe.

Meine Methoden
Um das zu realisieren nutze ich alle Medien und Mittel, die mir aktuell zur Verfügung stehen. Wenn du mehr erfahren willst, klicke HIER!

Übrigens: Es gibt auch einen ganz eigenen YouTube-Kanal für Mediziner – Medi Heroes! Denn am System wird sich nichts ändern, wenn sich das Denken der Ärzte und zukünftiger Mediziner nicht verändert. Wir brauchen mehr Vorbilder in Weiß. Dafür kämpfe ich!

Bringing back Human Medicine!

Cheers Mischa