Herzgesundheit: Cholesterin, gesättigte Fette und tierisches Protein sind gefährlich! Wirklich?

Cholesterin, gesättigte Fette und tierisches Protein sind gefährlich für dein Herz! So oder so ähnlich lauten die Behauptungen, die durch diverse Instanzen online verbreitet werden. Doch stimmt das wirklich? Darf man wirklich keine Milch trinken, Eier oder Fleisch essen, wenn man gesund sein will?

Wen man sich auf uralte Studienergebnisse bezieht und diese dann auch noch so auslegt wie es einem passt, dann bestimmt! Aber schauen wir uns doch mal etwas aktuelleres aus dem Jahr 2016 an. 😉

Das fand die Studie im Groben heraus: Menschen mit einem höheren Fett- und Proteinkonsum haben das niedrigste kardiovaskuläre Risiko! Gesättigte Fette erhöhen dabei nicht das Risiko für Herzinfarkte, sondern können sogar protektiv wirken (beispielsweise aus der guten Vollmilch)! Das Gesamtcholesterin hat so gut wie keine Aussagekraft, wenn es um die Herzgesundheit geht.

„WHAT the HEALTH? 😀 Das kann doch nicht sein! Aber Dr. Greger sagt doch, dass gesättigte Fette und Cholesterin böse sind und zum Herzinfarkt führen. Aber die DGE sagt doch, dass man eher Low Fat essen soll und dass gesättigte Fette böse sind. Aber Frau „Dr.“ Petra Bracht sagt doch, dass Milch ungesund für den Menschen ist. Aber mein Doktor sagt, dass ich Statine nehmen muss, weil mein Gesamt-Cholesterinspiegel zu hoch ist. Aber, aber, aber….

Gehen wir mal diese riesige Studie, die sich über 42 Länder erstreckt, Schritt für Schritt durch! For your Health!

Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Ernährungsfaktoren Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko haben und welche nicht.

Was wurde herausgefunden: Das niedrigste Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse hatten die Menschen, die das meiste Fett und Protein zu sich nahmen. Höhere Gesamtcholesterinwerte wurde dabei übrigens mit einem geringen Risiko in Verbindung gebracht! Komisch oder? Aber die veganen Doktoren sagen doch was ganz anderes? Hmm….vielleicht auch weil da ein anderes Interesse dahinter steckt? Wer weiß 😉

Das höchste Risiko hatten hingegen Menschen, die einen großen Anteil ihrer täglichen Energie über Kohlenhydrate und Alkohol zu sich nahmen oder über Kartoffeln und Cerealien…

Gesättigte Fette hatten dabei keine negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, im Gegensatz zu Kohlenhydraten mit einem hohen glykämischen Index.

Liebe Pseudowissenschaftler aus der veganen Ecke, die in ihren Beiträgen und Videos nur die Abstracts präsentieren und die Ergebnisse so drehen und wenden, wie es ihnen passt: Jetzt wird abgerechnet!

Was zeigt die Studie im Einzelnen?

Höhere Cholesterinwerte werden in Verbindung mit einem geringen Risiko für Herzkreislauferkrankungen gebracht.

Das Gesamtcholesterin stieg dabei vor allem beim Konsum von tierischem Fett in Kombination mit tierischem Eiweiß. Schlecht? Quasi „Go vegan?!“ Wenn man den nächsten Abschnitt weglässt, dann vielleicht. 😉

Dieser Zusammenhang passt nämlich wunderbar zu Metaanalysen von klinischen Studien, die zeigen, dass gesättigte Fette die Cholesterinwerte in die Höhe treiben! In der aktuellen Studie konnte allerdings keinerlei Verbindung zwischen erhöhten Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezeigt werden.

 

 

Folgendes sei gesagt: Die bislang größte Studie zum Zusammenhang zwischen Cholesterin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigt eine positive Korrelation. Man könnte also daraus schließen, dass Cholesterin das Risiko für Herzinfarkte erhöht. Dazu muss man allerdings berücksichtigen, dass dieser Effekt mit steigendem Alter immer weiter abnimmt und für Menschen im höheren Alter eine negative Korrelation hergestellt werden kann. Für sie gilt also quasi: Je höher der Cholesterinspiegel desto besser.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18061058

Unterm Strich sind sich beide Studien einig: Das Gesamtcholesterin ist kein aussagekräftiger Wert und sollte keinesfalls als alleiniger Faktor bei der Risikobewertung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrachtet werden.

Ein viel deutlicher Zusammenhang kann hingegen zwischen niedrigen HDL Werten, einem ungünstigen Cholesterin/HDL-Quotienten, erhöhten Triglyzeriden oder aber einem ungünstigen Verhältnis von Triglyzeriden zu HDL zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt werden.

Gesättigte Fette erhöhen dabei zwar das Gesamtcholesterin, das Verhältnis zwischen Gesamtcholesterin und HDL verändert sich dabei aber nicht zum Negativen! Triglyzeride, die in Verbindung mit Herzinfarkten gebracht werden, sinken. Komisch oder? Dabei erzählt jeder zweite auf YouTube, dass Kokosöl und vor allem tierische Fette gefährlich seien…

Übrigens reicht es für eine wirkliche Risikobewertung nicht aus, einfach nur den LDL-Spiegel zu betrachten. Hier muss zwischen weniger dichten LDL-Partikeln, die mit gesättigten Fetten in Verbindung gebracht werden, und den dichteren kleinen LDL-Partikeln, die mit einer sehr kohlenhydratreichen Ernährung in Verbindung gebracht werden, unterschieden werden. Letztere werden mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Es gibt keine Evidenz dafür, dass Menschen, die weniger gesättigte Fette essen, seltener einen Herzinfarkt erleiden. Dabei gibt es allerdings auch keine Evidenz dafür, dass gesättigte Fette das Risiko für Herzinfarkte senken – die einzige Ausnahme stellen hier womöglich gesättigte Fette aus der Milch dar.

Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

1. Kohlenhydrate
Ganz vorn mit dabei waren die leckeren Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index – v.a. Kartoffeln und Cerealien. Diese lassen sowohl den Blutzucker-, als auch den Insulinspiegel stark ansteigen.

Wie es hierdurch zu einem erhöhten Risiko kommt? Erklärt wird dies damit, dass ein häufig stark erhöhter Blutzucker- und Insulinspiegel zu mehr Entzündungsprozessen im Körper und damit auch an Gefäßwänden führt.

Zudem zeigen zahlreiche Studien, dass eine Low Fat und High Carb Ernährung zu erhöhten Triglyzeriden und niedrigen HDL-Spiegeln führen kann. Beides sind Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.

Unter einer Low Fat Ernährung sinkt übrigens das LDL! Klingt gut oder? LDL ist ja schließlich böse!!! Nicht, wenn man sich die Partikelgröße anschaut… Auch wenn der Gesamt-LDL-Spiegel sinkt, steigt der prozentuelle Anteil an kleinen LDL-Partikeln. Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt also. Das konnte auch in dieser Studie gezeigt werden, in der ein höherer Konsum von Kartoffeln und Cerealien zwar mit niedrigeren Gesamtcholesterinwerten korreliert werden konnten, aber eben auch mit mehr kleineren LDL-Partikeln. Blöd also für die ganzen Ultra-High-Carber und Low Fatter. 😉

2. Oft wird behauptet, dass Saufen vor dem Herzinfarkt schützt! Wenn du dir allerdings jeden Tag eine Pulle Wein gönnst, geht dieser Effekt definitiv verloren! Mo

derater Konsum scheint hingegen tatsächlich einen geringen „schützenden“ Effekt für das Herz-Kreislauf-System zu zeigen. Demnach – Cheers! Aber bitte nicht übertreiben.

 

3. Überraschenderweise gab’s auch einen geringen Zusammenhang zwischen Zwiebeln und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Zusammenhang wird allerdings als am wenigsten bedeutsam gewertet. Wäre auch eine Katastrophe – ich könnte nämlich ohne Zwiebeln und Knoblauch (Lauchgemüse) weder kochen, noch leben. Ja…ich bin einer von denen, die permanent mit Knoblauchduft herumlaufen. 😛

4. Rauchen und BMI
Jetzt wird’s spannend! Ich fasse diesen Punkt auch nur sehr kurz zusammen! (Wer mehr wissen will, schaut in die Studie.)

Bei Männern korrelierte ein niedriger BMI mit mehr Herzinfarkten, bei Frauen war es umgekehrt… Bei Frauen schien Rauchen das Herzkreislauf-System zu schützen, bei Männern umgekehrt… wie kann das nur sein?

Erklärung: Rauchen treibt einerseits den Stoffwechsel etwas an, andererseits verringert es aber auch den Hunger. Männer rauchen bekanntlich häufiger und mehr als Frauen. Das könnte also eine Erklärung sein. Rauchende Männer wiegen weniger (weniger Hunger > niedrigerer BMI) und erleiden dabei durch das Rauchen häufiger einen Herzinfarkt. Frauen rauchen seltener, ist also für weniger Frauen ein relevanter Faktor – deshalb steigt bei ihnen das Risiko für Herzleiden mit steigerndem BMI.

That was it! Jetzt kommen wir zu den protektiven Faktoren. Festhalten! 😉

Protektive Faktoren

1. Fett- und Proteinkonsum (quasi fettes Steak oder Ei) zeigt die stärkste Verbindung zu einem niedrigen Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse (Herzinfarkt und co.). Aber ich dachte, dass die veganen Doktoren sagen, dass ein Ei pro Woche so schlimm sei wie Rauchen? Vielleicht essen sie ja die leckeren Fipronil-Eier… 😛

Wie kommt das zustande? Das Ganze wird wieder auf die Hypothese zurückgeführt, dass erhöhte Blutzuckerwerte die Entzündungsprozesse im Körper anheizen können. Wer hingegen viel Fett in Verbindung mit Protein zu sich nimmt, profitiert von einem stabilen Blutzucker- und Insulinspiegel. Fett schützt also dein Herz und deine Gefäße!

Dieser Effekt kann vor allem für Walnüsse aber auch für Fette aus Vollfett-Milchprodukten gezeigt werden. Die gesättigten Fette aus anderen Lebensmitteln hatten eher einen neutralen Effekt auf das Risiko.

Omega-6-reiche Öle (Sonnenblumen- oder Sojaöl) haben übrigens eher einen negativen Effekt, da sie wahrscheinlich die Entzündungsprozesse im Körper anregen. Also dann doch lieber zu Schweineschmalz oder Butter greifen und nicht zur Margarine und Pflanzenölen.

2. Obst und Wein
Der schützende Effekt von ganzem Obst (keine Säfte!) und Wein wird durch die darin enthaltenen Flavonoide erklärt. Beim Alk sollte man aber, wie bereits gesagt, kürzer treten. Wer denkt, dass hier mehr gleich besser ist, liegt falsch!

3. Gemüse
Hier haben unsere lieben Veganer durchaus Recht! Gemüse scheint das Herz zu schützen. Der Effekt tritt allerdings erst bei einem relativ hohen Konsum (hoch für den Normalbürger) von über 300 g pro Tag ein. Demnach meine Freunde – ich sage es immer wieder: Eat your greens! Ist nicht nur gut fürs Herz, sondern auch für die Verdauung. 😉

4. Gesundheitsausgaben
Wer hätte es gedacht…? Wenn in einem Land mehr in die Gesundheit investiert wird, sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Spitzenreiter sind hier beispielsweise Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Dänemark, aber auch Deutschland. Money, money, money! Den Russen ergeht es da eher verdammt übel… ich habe schon Glück, dass ich mittlerweile in Deutschland leben darf. Hier werde ich bestimmt nicht wie mein Vater damals mit einem massiven Lungenödem auf dem Gang liegen gelassen werden, weil man gerade kein Päckchen Bares zur Hand hat… da hilft auch kein Appel an den Ethos der Mediziner… eine Schande sage ich da nur. Naja…

Unterm Strich

Diese riesige Studie zeigt mal wieder eindrücklich, dass es keinen Zusammenhang zwischen Gesamtcholesterin, gesättigten Fetten, tierischem Protein und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. Lasst euch also bitte nicht für blöd verkaufen lassen, wenn mal wieder jemand behauptet, dass Hähnchenbrust so gefährlich sei wie Rauchen…

Ich muss allerdings betonen: Es konnte auch nicht gezeigt werden, dass pauschal alle Kohlenhydrate böse sind und schlecht fürs Herz. Vielmehr wurde mal wieder deutlich, dass hochverarbeitete Produkte, also beispielsweise Cornflakes oder Pommes, deine Herzkranzgefäße killen können. Gemüse, Obst und aber auch tierische Produkte in ihrer ursprünglichen Form (naturbelassen) haben hingegen keine negativen Einflüsse auf die Gesundheit. Sofern man nicht permanent über seinen Verhältnissen lebt, also mehr isst, als man täglich umzusetzen schafft und übergewichtig wird.

Die Take Home Message: Esst Lebensmittel und keinen hochprozessierten Müll! Seid kritisch, wenn euch jemand von bösen Lebensmitteln erzählt, ganz egal wieviele Dr.-Titel dieser Mensch führt. Habt keine Angst vor Fett und auch nicht vor gesättigten Fetten. Bevorzugt dabei Öle und Fette die reich an Omega-3 sind und lasst die Omega-6 Bomben wie Sonnenblumenöl liegen. Butter ist übrigens super! Hier habe ich eine gute Regel:„Die Natur macht keine schlechten Fette, nur die Industrie!“

So das war’s für Heute! Lasst euch nicht von veganen Doktoren oder dummen Dokus wie „What the Health“ verarschen. Genießt lieber Lebensmittel statt prozessierten Müll.

Übrigens: Wer mich kennt, weiß dass ich der absolute Befürworter der veganen Lebensweise bin. Ich habe lediglich ein riesiges Problem mit den Lügen, die zahlreiche Pseudoärzte verbreiten sowie mit YouTubern und Bloggern, die diesen ganzen Mist dann auch noch weiterverbreiten, ohne nur einen Augenblick selbst nachzudenken und mal in die Studien reinzuschauen. Oft würde man dann nämlich entdecken, dass die Aussagen dieser „Wissenschaftler“ von den von ihnen aufgeführten Studien gar nicht gestützt werden. Für einige Veganer würde hier wohl leider die Welt zusammenbrechen. Deshalb werden oft lieber die Augen verschlossen und einfach blind nachgeplappert. Seid kritisch! Benutzt euern Kopf und lasst euch nicht von Titeln blenden.

Cheers euer Doc.Mischa

Quelle zur Studie: http://www.tandfonline.com/doi/full/10.3402/fnr.v60.31694

Lebensmittelunverträglichkeiten (Gluten, Laktose, Fructose) – Modeerscheinung oder Realität?

In der heutigen Episode von #AskDoc möchte ich mit dir über Lebensmittelunverträglichkeiten sprechen. Worum handelt es sich dabei eigentlich? Ist Gluten wirklich ungesund? Darf man bei einer Laktoseintoleranz gar keinen Milchprodukte mehr zu sich nehmen? Und was ist mit Fructose? Wieso leiden immer mehr Menschen an einer Fructosemalabsorption?

Außerdem gehe ich auch darauf ein, ob es wirklich sinnvoll ist, den verschiedensten aufktuell aufflammenden Foodtrends zu folgen und vorsorglich auf Gluten oder Laktose zu verzichten. Schließlich haben es unsere Vorfahren ja auch nicht gegessen, nicht wahr?

Um das alles und noch etwas mehr geht es im nachfolgenden Video. Viel Spaß beim Schauen!
Cheers Mischa

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Vegane Ernährung gefährlich für dein Kind?

In der heutigen Episode von #AskDoc klären wir die Fragen: Ist es möglich sein Kind vegan, also rein pflanzlich zu ernähren? Oder sind Mangelerscheinungen vorprogrammiert? Sind die Vorwürfe der Medien, dass Vegan gefährlich für Kinder ist, berechtigt? Würde ich mein eigenes Kind vegan ernähren? Worauf sollte man achten, wenn man sein Kind rein pflanzlich ernähren möchte?
Auf all diese Fragen gehe ich im heutigen Video ein.

Cheers Mischa

 

 

 

Vicis veganes Süßkartoffel Chili │Gastbeitrag

Chili zutaten

Liebe Freunde, heute präsentiert euch Vici sein berühmt-berüchtigtes Süßkartoffel Chili – Super simpel in der Zubereitung und super köstlich. Enjoy!
Cheers Mischa

Zutaten
— 2 kleine Süßkartoffeln
— 1 Karotte
— 1 Knoblauchzehe
— 1/2 Jalapeno
— 125 g Schwarze Bohnen
— 125 g Kidney Bohnen
— 200-400g passierte Tomaten
— 1/2 grüne & 1/2 rote oder gelbe Paprika
— 25g Tomatenmark
— Chili
— Kreuzkümmel
— Salz & Pfeffer

Zubereitung

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Icetrauben│gesunder Sommersnack

icetrauben  2

Der Sommer steht vor der Tür und deshalb will ich euch heute meinen perfekten gesunden Sommersnack präsentieren. Super simpel in der Zubereitung und eine wahre Geschmacksexplosion!

Alles was ihr dafür benötigt sind:
— Kernlose Weintrauben
— Gefrierbeutel

Zubereitung 
Die Trauben auf die Gefrierbeutel verteilen und für mindestens 4-5 Stunden oder am Besten über Nacht  in den Gefrierer geben. Anschließend rausholen und die Icetrauben mit etwas Joghurt oder auch pur genießen.
Enjoy!
Cheers euer Doc. Mischa
#DocsKitchen

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Hummus dreierlei

Hummus – eine Spezialität der ganz besonderen Art, die ich vor allem auf meiner Reise durch Israel sehr zu schätzen gelernt habe. In diesem aufregenden Land wird er immer, überall und zu jeder Tages- und Jahreszeit genossen. Wen wundert’s?

Denn Hummus schmeckt nicht nur unglaublich köstlich, sondern er versorgt unseren Körper auch mit reichlich Protein und vielen Vitaminen und Mineralen. Er ist im Handumdrehen zubereitet, sättigt mit reichlich Gemüse gedippt exzellent und eignet sich somit perfekt für einen aktiven Lifestyle.
Heute möchte ich dir meine drei leckeren und gesunden Varianten dieses allseits beliebten Klassikers vorstellen. Enjoy!
Cheers Mischa
#DocsKitchen

Zutaten

Klassisch
— 1 kl. Dose Kichererbsen (abgetropft + 4-5 EL von der Flüssigkeit für den Hummus aufheben)
— 1/2 Knoblauchzehe
— Cayennepfeffer oder frische Chilischote nach Geschmack
— 1 TL Tahin
— 1 TL Olivenöl
— Saft 1/2 Zitrone
— eine gute Handvoll Koriander oder Petersilie
— Salz & Pfeffer

Hummus klassisch


Italienisch

— 1 kl. Dose Kichererbsen (abgetropft)
— 1/2 Knoblauchzehe
— 1 rote geröstete Paprika aus dem Glas (circa 100 g)
— 3 getrocknete Tomaten in Öl (circa 30 g)
— frische Chilischote nach Geschmack
— 1 Handvoll Basilikum
— 1 TL Olivenöl
— Salz & Pfeffer

Hummus Italienisch

 

Fresh Green
— 1 kl. Dose Kichererbsen (abgetropft)
— 150 g gefrorene Erbsen 3-5 Minuten im salzigen, sprudelnden Wasser gekocht, abgegossen und kalt abgebraust
— 1 Knoblauchzehe
— Saft einer Zitrone
— 1 TL Tahin
— 1 TL Olivenöl
— 1 gute Handvoll frische Minze
— Salz & Pfeffer

Hummus Erbse

Utensilien
Pürierstab oder Küchenmaschine

Zubereitung
Die Zutaten jeweils in ein tiefes Gefäß (z.B. Shaker) oder eine Küchenmaschine geben und pürieren.
Sollte der Hummus zu dickflüssig werden, einfach etwas mehr Flüssigkeit dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Dippen reichlich Gemüsesticks reichen.
Enjoy!

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Knusprige Falafeln mit süßem Coleslaw│vegan│low fat

Falafeln

Heute präsentiere ich Dir eins meiner absoluten Lieblingsrezepte! Ich habe lange dran getüftelt, um nicht nur unheimlich leckere, sondern vor allem auch unheimlich gesunde Falafeln herzustellen.
Dieses Rezept enthält alles was Du für ein gesundes, genussvolles und erfolgreiches Leben benötigst. Denn Kichererbsen sind nicht nur reich ein Protein, sondern sie enthalten auch reichlich Eisen, Zink und Folsäure. So wachsen nicht nur die Muskeln (schließlich wollen wir alle einen sexy Strandbody), sondern auch Dein Immunsystem bleibt kräftig und widerstandsfähig, damit Dich auf der Jagt nacht Deinen Träumen garantiert nichts aus Bahn wirft.

Genug der vielen Worte! Dieses Gericht ist im Handumdrehen zubereitet und deshalb solltest Du es Dir auf gar keinen Fall entgehen lassen, diese köstlichen Falafeln auszuprobieren. Enjoy!
Cheers euer Doc.Mischa
#DocsKitchen

Zutaten für 1-2 Portionen

Falafeln
— 1 kleine Dose Kichererbsen, abgetropft (240 g)
— 1/2 rote Zwiebel
— 1 Knoblauchzehe
— gute Handvoll Minze (15 g)
— gute Handvoll Petersilie (15 g)
— 1/2 TL Kreuzkümmel
— 1,5 TL Harissapaste
— Schale 1/2 Biozitrone
— ein Schuss Zitronensaft
— Salz & Pfeffer
— etwas Öl oder ein Ölspray zum Anbraten

Zum Binden
— 1 EL Apfelmark ohne Zucker + 1 TL Backpulver
— 2 EL Weizenmehl (20 g)

Für die Panade
— 1 gehäufter EL Sesam (15 g)
— 1 gehäufter EL Leinsamen (15 g)

Coleslaw
— 1/5 Weißkohl
— 1 Karotte (75 g)
— 1/2 Apfel (100 g)
— 1 EL Rosinen (15 g)
— 1 Handvoll Minze
— Saft von 1/2 Zitrone
— Salz & Pfeffer

Dip
— 150 g Sojajoghurt natur
— 4-5 Cherrytomaten
— 1/2 rote Zwiebel
— 1/2 Chileschote nach Geschmack
— 1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Minze, Koriander etc.)
— Salz & Pfeffer

Utensilien
— Pürierstab oder Küchenmaschine
— grobe Reibe

Zubereitung

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Nährwertangaben gesamt
600 Kcal
68g Kohlenhydrate
19g Fett
27g Protein

Bananenschnitte mit Himbeere – vegan und clean│Gastbeitrag von „Fit with Food“

Himbeerschnitte

Wenn man sich im Supermarkt umschaut, dann findet man nur selten Energie-, Fitness- oder Müsliriegel, die wirklich gesund sind und zugleich lecker schmecken oder man muss ein Vermögen dafür hinlegen.
Im heutigen Gastbeitrag zeigt euch Johanna von Fit with Food wie ihr ganz einfach eine super leckere Bananenschnitte mit Himbeere zubereiten könnt. Das ganze ohne Zucker, low fat und auch noch frei von tierischen Produkten. Besser geht’s nicht. Enjoy!

Cheers euer Doc
#DocsKitchen #FitwithFood

Zutaten
– 3 reife Bananen
– 30 g Haferflocken
– 30 g Dinkelgrieß/Polenta
– 30 g Maisflakes ohne Zucker
– 30 g Leinsamen geschrotet
– 1/2 Päckchen Backpulver
– 200 g Himbeeren oder Heidelbeeren frisch/aufgetaut

Zubereitung
1. Alle Zutaten bis auf die Himbeeren pürieren. Backofen auf 170 Grad vorheizen.

2. Den Teig mit den Himbeeren vermischen und in eine gefettete Kastenkuchenform geben. Glatt streichen und für ca. 35 min in den Backofen damit.

Weitere Rezepte von „Fit with Food“ findet ihr hier:
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Nährwertangaben gesamt
817 Kcal
133g Kohlenhydrate
13g Fett
24g Protein

Kartoffelpuffer an dreierlei Fruchtsaucen│low fat

Kartoffelpuffer, Reibekuchen

Ich liebe Kartoffelpuffer, doch leider konnte ich mir bislang nicht vorstellen diese mit einer gesunden Ernährung oder gar einem Fitnesslifestyle zu vereinbaren. Zu sehr hänge ich doch an meinem Sixpack und da passen fetttriefende, frittierte (Transfette!) Kartoffelfladen einfach nicht dazu. Doch Sehnsucht macht bekanntlich kreativ und deshalb möchte ich dir heute meine gesunde Variante dieses traditionellen Gerichts vorstellen. Die drei Fruchtsaucen, die ich dazu servieren werden, heben zudem den herkömmlichen Reibekuchen auf eine ganz neue kulinarische Ebene und werden deine Geschmackssinne garantiert in Ekstase versetzen. Enjoy!

Zutaten für 2-3 Portionen

Kartoffelpuffer
— 750 g festkochende und geschälte Kartoffeln
— 2 EL Kartoffelstärke (20 g)
— 2 EL Weizenmehl (20 g)
— 4 kleine Zweige frischen Rosmarin
— Salz & Pfeffer
— Zucker
— etwa 15 g Kokosöl
Saucen
1. Mangocreme
— 100 g reife Mango
— 2 EL Sojasahne

2. Beerencreme
— 100g Beerenmischung, aufgetaut
— 5 Blättchen frische Minze
— 2 EL Sojasahne
— Zucker

3. Kiwicreme
— 1 kleine Kiwi (50 g)
— 1/4 Birne (50 g), geschält
— 1/2 Banane (50 g)
— 1 EL Sojasahne
— Zucker

Küchen-Utensilien
— grobe Reibe
— Pürierstab

Zubereitung

1. Kartoffeln grob in eine tiefe Schüssel reiben. Kräftig salzen, eine gute Prise Zucker hinzugeben, umrühren und für 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend die angesammelte Flüssigkeit abgießen und in einem Sieb oder einfach mit den Händen die restliche Flüssigkeit aus den Kartoffeln drücken. Jetzt Kartoffelstärke und Weizenmehl untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die weichen Nadeln des Rosmarins abziehen, grob hacken und zu den Kartoffeln geben. Alles gut vermengen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen.
2. In der Zwischenzeit bereiten wir die Frucht-Saucen zu. Hierfür jeweils die angegebenen Lebensmittel in ein tiefes Gefäß (z.B. Shaker) geben und fein pürieren. Mit etwas Zucker abschmecken.
3. Eine gut beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen und einen Teelöffel Kokosöl hineingeben. Die Kartoffelmasse mit einem Esslöffel portionieren und in der Pfanne in die gewünschte Form flachdrücken. Pro Seite etwa 3-5 Minuten braten, bis die Puffer außen goldbraun und innen schön weich und fluffig werden. Anschließend möglichst heiß servieren.

Zubereitungstipp: Man benötigt wirklich eine sehr geringe Menge Öl, um die Kartoffelpuffer goldbraun braten zu können. Der Trick besteht darin, eine gut beschichtete Pfanne zu verwenden und etwas Geduld beim Braten mitzubringen. So werden sie außen schön knusprig, innen weich und können ohne schlechtes Gewissen genossen werden.
Haltet euch fit!

Cheers Mischa
#DocsKitchen

Nährwertangaben pro Portion (bei 3 Portionen)
389 Kcal
65g Kohlenhydrate
9g Fett
7g Protein

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