Herzgesundheit: Cholesterin, gesättigte Fette und tierisches Protein sind gefährlich! Wirklich?

Cholesterin, gesättigte Fette und tierisches Protein sind gefährlich für dein Herz! So oder so ähnlich lauten die Behauptungen, die durch diverse Instanzen online verbreitet werden. Doch stimmt das wirklich? Darf man wirklich keine Milch trinken, Eier oder Fleisch essen, wenn man gesund sein will?

Wen man sich auf uralte Studienergebnisse bezieht und diese dann auch noch so auslegt wie es einem passt, dann bestimmt! Aber schauen wir uns doch mal etwas aktuelleres aus dem Jahr 2016 an. 😉

Das fand die Studie im Groben heraus: Menschen mit einem höheren Fett- und Proteinkonsum haben das niedrigste kardiovaskuläre Risiko! Gesättigte Fette erhöhen dabei nicht das Risiko für Herzinfarkte, sondern können sogar protektiv wirken (beispielsweise aus der guten Vollmilch)! Das Gesamtcholesterin hat so gut wie keine Aussagekraft, wenn es um die Herzgesundheit geht.

„WHAT the HEALTH? 😀 Das kann doch nicht sein! Aber Dr. Greger sagt doch, dass gesättigte Fette und Cholesterin böse sind und zum Herzinfarkt führen. Aber die DGE sagt doch, dass man eher Low Fat essen soll und dass gesättigte Fette böse sind. Aber Frau „Dr.“ Petra Bracht sagt doch, dass Milch ungesund für den Menschen ist. Aber mein Doktor sagt, dass ich Statine nehmen muss, weil mein Gesamt-Cholesterinspiegel zu hoch ist. Aber, aber, aber….

Gehen wir mal diese riesige Studie, die sich über 42 Länder erstreckt, Schritt für Schritt durch! For your Health!

Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Ernährungsfaktoren Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko haben und welche nicht.

Was wurde herausgefunden: Das niedrigste Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse hatten die Menschen, die das meiste Fett und Protein zu sich nahmen. Höhere Gesamtcholesterinwerte wurde dabei übrigens mit einem geringen Risiko in Verbindung gebracht! Komisch oder? Aber die veganen Doktoren sagen doch was ganz anderes? Hmm….vielleicht auch weil da ein anderes Interesse dahinter steckt? Wer weiß 😉

Das höchste Risiko hatten hingegen Menschen, die einen großen Anteil ihrer täglichen Energie über Kohlenhydrate und Alkohol zu sich nahmen oder über Kartoffeln und Cerealien…

Gesättigte Fette hatten dabei keine negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, im Gegensatz zu Kohlenhydraten mit einem hohen glykämischen Index.

Liebe Pseudowissenschaftler aus der veganen Ecke, die in ihren Beiträgen und Videos nur die Abstracts präsentieren und die Ergebnisse so drehen und wenden, wie es ihnen passt: Jetzt wird abgerechnet!

Was zeigt die Studie im Einzelnen?

Höhere Cholesterinwerte werden in Verbindung mit einem geringen Risiko für Herzkreislauferkrankungen gebracht.

Das Gesamtcholesterin stieg dabei vor allem beim Konsum von tierischem Fett in Kombination mit tierischem Eiweiß. Schlecht? Quasi „Go vegan?!“ Wenn man den nächsten Abschnitt weglässt, dann vielleicht. 😉

Dieser Zusammenhang passt nämlich wunderbar zu Metaanalysen von klinischen Studien, die zeigen, dass gesättigte Fette die Cholesterinwerte in die Höhe treiben! In der aktuellen Studie konnte allerdings keinerlei Verbindung zwischen erhöhten Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezeigt werden.

 

 

Folgendes sei gesagt: Die bislang größte Studie zum Zusammenhang zwischen Cholesterin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigt eine positive Korrelation. Man könnte also daraus schließen, dass Cholesterin das Risiko für Herzinfarkte erhöht. Dazu muss man allerdings berücksichtigen, dass dieser Effekt mit steigendem Alter immer weiter abnimmt und für Menschen im höheren Alter eine negative Korrelation hergestellt werden kann. Für sie gilt also quasi: Je höher der Cholesterinspiegel desto besser.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18061058

Unterm Strich sind sich beide Studien einig: Das Gesamtcholesterin ist kein aussagekräftiger Wert und sollte keinesfalls als alleiniger Faktor bei der Risikobewertung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrachtet werden.

Ein viel deutlicher Zusammenhang kann hingegen zwischen niedrigen HDL Werten, einem ungünstigen Cholesterin/HDL-Quotienten, erhöhten Triglyzeriden oder aber einem ungünstigen Verhältnis von Triglyzeriden zu HDL zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt werden.

Gesättigte Fette erhöhen dabei zwar das Gesamtcholesterin, das Verhältnis zwischen Gesamtcholesterin und HDL verändert sich dabei aber nicht zum Negativen! Triglyzeride, die in Verbindung mit Herzinfarkten gebracht werden, sinken. Komisch oder? Dabei erzählt jeder zweite auf YouTube, dass Kokosöl und vor allem tierische Fette gefährlich seien…

Übrigens reicht es für eine wirkliche Risikobewertung nicht aus, einfach nur den LDL-Spiegel zu betrachten. Hier muss zwischen weniger dichten LDL-Partikeln, die mit gesättigten Fetten in Verbindung gebracht werden, und den dichteren kleinen LDL-Partikeln, die mit einer sehr kohlenhydratreichen Ernährung in Verbindung gebracht werden, unterschieden werden. Letztere werden mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Es gibt keine Evidenz dafür, dass Menschen, die weniger gesättigte Fette essen, seltener einen Herzinfarkt erleiden. Dabei gibt es allerdings auch keine Evidenz dafür, dass gesättigte Fette das Risiko für Herzinfarkte senken – die einzige Ausnahme stellen hier womöglich gesättigte Fette aus der Milch dar.

Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

1. Kohlenhydrate
Ganz vorn mit dabei waren die leckeren Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index – v.a. Kartoffeln und Cerealien. Diese lassen sowohl den Blutzucker-, als auch den Insulinspiegel stark ansteigen.

Wie es hierdurch zu einem erhöhten Risiko kommt? Erklärt wird dies damit, dass ein häufig stark erhöhter Blutzucker- und Insulinspiegel zu mehr Entzündungsprozessen im Körper und damit auch an Gefäßwänden führt.

Zudem zeigen zahlreiche Studien, dass eine Low Fat und High Carb Ernährung zu erhöhten Triglyzeriden und niedrigen HDL-Spiegeln führen kann. Beides sind Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.

Unter einer Low Fat Ernährung sinkt übrigens das LDL! Klingt gut oder? LDL ist ja schließlich böse!!! Nicht, wenn man sich die Partikelgröße anschaut… Auch wenn der Gesamt-LDL-Spiegel sinkt, steigt der prozentuelle Anteil an kleinen LDL-Partikeln. Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt also. Das konnte auch in dieser Studie gezeigt werden, in der ein höherer Konsum von Kartoffeln und Cerealien zwar mit niedrigeren Gesamtcholesterinwerten korreliert werden konnten, aber eben auch mit mehr kleineren LDL-Partikeln. Blöd also für die ganzen Ultra-High-Carber und Low Fatter. 😉

2. Oft wird behauptet, dass Saufen vor dem Herzinfarkt schützt! Wenn du dir allerdings jeden Tag eine Pulle Wein gönnst, geht dieser Effekt definitiv verloren! Mo

derater Konsum scheint hingegen tatsächlich einen geringen „schützenden“ Effekt für das Herz-Kreislauf-System zu zeigen. Demnach – Cheers! Aber bitte nicht übertreiben.

 

3. Überraschenderweise gab’s auch einen geringen Zusammenhang zwischen Zwiebeln und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Zusammenhang wird allerdings als am wenigsten bedeutsam gewertet. Wäre auch eine Katastrophe – ich könnte nämlich ohne Zwiebeln und Knoblauch (Lauchgemüse) weder kochen, noch leben. Ja…ich bin einer von denen, die permanent mit Knoblauchduft herumlaufen. 😛

4. Rauchen und BMI
Jetzt wird’s spannend! Ich fasse diesen Punkt auch nur sehr kurz zusammen! (Wer mehr wissen will, schaut in die Studie.)

Bei Männern korrelierte ein niedriger BMI mit mehr Herzinfarkten, bei Frauen war es umgekehrt… Bei Frauen schien Rauchen das Herzkreislauf-System zu schützen, bei Männern umgekehrt… wie kann das nur sein?

Erklärung: Rauchen treibt einerseits den Stoffwechsel etwas an, andererseits verringert es aber auch den Hunger. Männer rauchen bekanntlich häufiger und mehr als Frauen. Das könnte also eine Erklärung sein. Rauchende Männer wiegen weniger (weniger Hunger > niedrigerer BMI) und erleiden dabei durch das Rauchen häufiger einen Herzinfarkt. Frauen rauchen seltener, ist also für weniger Frauen ein relevanter Faktor – deshalb steigt bei ihnen das Risiko für Herzleiden mit steigerndem BMI.

That was it! Jetzt kommen wir zu den protektiven Faktoren. Festhalten! 😉

Protektive Faktoren

1. Fett- und Proteinkonsum (quasi fettes Steak oder Ei) zeigt die stärkste Verbindung zu einem niedrigen Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse (Herzinfarkt und co.). Aber ich dachte, dass die veganen Doktoren sagen, dass ein Ei pro Woche so schlimm sei wie Rauchen? Vielleicht essen sie ja die leckeren Fipronil-Eier… 😛

Wie kommt das zustande? Das Ganze wird wieder auf die Hypothese zurückgeführt, dass erhöhte Blutzuckerwerte die Entzündungsprozesse im Körper anheizen können. Wer hingegen viel Fett in Verbindung mit Protein zu sich nimmt, profitiert von einem stabilen Blutzucker- und Insulinspiegel. Fett schützt also dein Herz und deine Gefäße!

Dieser Effekt kann vor allem für Walnüsse aber auch für Fette aus Vollfett-Milchprodukten gezeigt werden. Die gesättigten Fette aus anderen Lebensmitteln hatten eher einen neutralen Effekt auf das Risiko.

Omega-6-reiche Öle (Sonnenblumen- oder Sojaöl) haben übrigens eher einen negativen Effekt, da sie wahrscheinlich die Entzündungsprozesse im Körper anregen. Also dann doch lieber zu Schweineschmalz oder Butter greifen und nicht zur Margarine und Pflanzenölen.

2. Obst und Wein
Der schützende Effekt von ganzem Obst (keine Säfte!) und Wein wird durch die darin enthaltenen Flavonoide erklärt. Beim Alk sollte man aber, wie bereits gesagt, kürzer treten. Wer denkt, dass hier mehr gleich besser ist, liegt falsch!

3. Gemüse
Hier haben unsere lieben Veganer durchaus Recht! Gemüse scheint das Herz zu schützen. Der Effekt tritt allerdings erst bei einem relativ hohen Konsum (hoch für den Normalbürger) von über 300 g pro Tag ein. Demnach meine Freunde – ich sage es immer wieder: Eat your greens! Ist nicht nur gut fürs Herz, sondern auch für die Verdauung. 😉

4. Gesundheitsausgaben
Wer hätte es gedacht…? Wenn in einem Land mehr in die Gesundheit investiert wird, sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Spitzenreiter sind hier beispielsweise Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Dänemark, aber auch Deutschland. Money, money, money! Den Russen ergeht es da eher verdammt übel… ich habe schon Glück, dass ich mittlerweile in Deutschland leben darf. Hier werde ich bestimmt nicht wie mein Vater damals mit einem massiven Lungenödem auf dem Gang liegen gelassen werden, weil man gerade kein Päckchen Bares zur Hand hat… da hilft auch kein Appel an den Ethos der Mediziner… eine Schande sage ich da nur. Naja…

Unterm Strich

Diese riesige Studie zeigt mal wieder eindrücklich, dass es keinen Zusammenhang zwischen Gesamtcholesterin, gesättigten Fetten, tierischem Protein und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. Lasst euch also bitte nicht für blöd verkaufen lassen, wenn mal wieder jemand behauptet, dass Hähnchenbrust so gefährlich sei wie Rauchen…

Ich muss allerdings betonen: Es konnte auch nicht gezeigt werden, dass pauschal alle Kohlenhydrate böse sind und schlecht fürs Herz. Vielmehr wurde mal wieder deutlich, dass hochverarbeitete Produkte, also beispielsweise Cornflakes oder Pommes, deine Herzkranzgefäße killen können. Gemüse, Obst und aber auch tierische Produkte in ihrer ursprünglichen Form (naturbelassen) haben hingegen keine negativen Einflüsse auf die Gesundheit. Sofern man nicht permanent über seinen Verhältnissen lebt, also mehr isst, als man täglich umzusetzen schafft und übergewichtig wird.

Die Take Home Message: Esst Lebensmittel und keinen hochprozessierten Müll! Seid kritisch, wenn euch jemand von bösen Lebensmitteln erzählt, ganz egal wieviele Dr.-Titel dieser Mensch führt. Habt keine Angst vor Fett und auch nicht vor gesättigten Fetten. Bevorzugt dabei Öle und Fette die reich an Omega-3 sind und lasst die Omega-6 Bomben wie Sonnenblumenöl liegen. Butter ist übrigens super! Hier habe ich eine gute Regel:„Die Natur macht keine schlechten Fette, nur die Industrie!“

So das war’s für Heute! Lasst euch nicht von veganen Doktoren oder dummen Dokus wie „What the Health“ verarschen. Genießt lieber Lebensmittel statt prozessierten Müll.

Übrigens: Wer mich kennt, weiß dass ich der absolute Befürworter der veganen Lebensweise bin. Ich habe lediglich ein riesiges Problem mit den Lügen, die zahlreiche Pseudoärzte verbreiten sowie mit YouTubern und Bloggern, die diesen ganzen Mist dann auch noch weiterverbreiten, ohne nur einen Augenblick selbst nachzudenken und mal in die Studien reinzuschauen. Oft würde man dann nämlich entdecken, dass die Aussagen dieser „Wissenschaftler“ von den von ihnen aufgeführten Studien gar nicht gestützt werden. Für einige Veganer würde hier wohl leider die Welt zusammenbrechen. Deshalb werden oft lieber die Augen verschlossen und einfach blind nachgeplappert. Seid kritisch! Benutzt euern Kopf und lasst euch nicht von Titeln blenden.

Cheers euer Doc.Mischa

Quelle zur Studie: http://www.tandfonline.com/doi/full/10.3402/fnr.v60.31694

13 Ursachen für Hunger – warum du nicht satt wirst

In der heutigen Episode der #AskDocShow gehen wir der Frage auf den Grund: „Warum werde ich einfach nicht satt?“

Der menschliche Organismus ist enorm komplex. So spielen beim Sättigungsgefühl nicht nur körperliche, sondern auch zahlreiche psychische Aspekte eine entscheidende Rolle. Denn bestimmt hat jeder von uns bereits erlebt, dass man nicht satt wird, wenn man sich einfach nur mit Salatblättern und Möhren vollstopft wie ein übergewichtiges Karnickel. Dabei hat man doch eigentlich viel gegessen, nicht wahr?

Hinzu kommt auch noch, dass unser Köper oft gar nicht so recht weiß, ob es sich nun tatsächlich um Hunger oder doch eher um Durst handelt – so ganz ausgereift scheint unsere innere Technologie doch nicht immer zu sein.
Auch ändert sich viel in unserem Hormonsystem, wenn wir übergewichtig werden, aber auch dann, wenn wir uns auszehren. Plötzlich kommt es nicht mehr zur Sättigung, obwohl wir nach der rein mathematischen Rechnung eigentlich genug Kalorien zu uns nehmen und satt sein sollten. Ganz schön komplex das ganze, aber auch spannend wie ich finde!

Falls dich ständig der Hunger plagt, dann wird dir mein nachfolgendes Video hoffentlich Ideen und Anregungen bieten, um dein Problem endlich in den Griff zu bekommen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Schauen!
Cheers Mischa

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Mischas Weltbestes Fitness-Eis

Fitness Eis

Der Sommer steht vor der Tür und was gibt es da Besseres als einen, zwei oder gleich zehn Becher Eis?
Ich persönlich liebe Eiscreme über alles und kann mir ein Leben ohne, im wahrsten Sinne nicht vorstellen. Doch gleichzeitig weiß ich, dass dieses nicht unbedingt förderlich für die Gesundheit und schon gar nicht für die Strandfigur ist. Doof…

Wie ich es dennoch schaffe jeden Tag Eiscreme zu schlemmen und in Form zu bleiben? Ganz einfach! Ich habe das perfekte Rezept für das Weltbeste und gesündeste Fitness-Eis entwickelt! Es enthält kaum Fett oder Zucker und ist reich an Protein und Vitaminen für die Regeneration euerer Muskulatur und Erneuerung aller Körperzellen.  Doch das Wichtigste: Es schmeckt unschlagbar köstlich und das bei nur wenigen Kalorien!

Doch Vorsicht: Es besitzt Suchtpotenzial, also nicht übertreiben, sondern lieber eine Portion nach dem Training genießen. Da liefert es alle nötigen Nährstoffe für die Erholung!

Zutaten für je 1-2 Portionen

Death by Chocolate 
— 100 g reife Banane (kleingeschnitten und eingefroren)
— 100 g Skyr 0,2 % (traditionelles isländisches Milchprodukt)
— 1 Msp. Bourbon Vanille
— 3 gehäufte TL Backkakao, schwach entölt (15 g)
— 1 kleine Prise Salz
— 1 Prise/ Schuss Zucker/ Reissirup zum Süßen
Etwas dunkele Schokolade (5 g) und Walnüsse (5g) zum Anrichten

Schokoladen Eis


Frischer Karibiktraum

— 100 g reife Banane (kleingeschnitten und eingefroren)
— 50 g Mango (gefroren)
— 100 g Skyr 0,2 % (traditionelles isländisches Milchprodukt)
— 1 kleine Handvoll Minze
— 1 Msp. Bourbon Vanille
— einen guten Spritzer Limettensaft
— 1 Prise/ Schuss Zucker/ Reissirup zum Süßen
Etwas frische Mango, Blaubeeren und ein paar Kokosflocken zum Anrichten

Karibik Eis


Italienische Beeren
— 100 g reife Banane (kleingeschnitten und eingefroren)
— 50 g Beerenmix (gefroren)
— 100 g Skyr (traditionelles isländisches Milchprodukt)
— 1 kleine Handvoll frisches Basilikum
— 1 Msp. Bourbon Vanille
— 1 TL Balsamico bester Qualität
— 1 Prise/ Schuss Zucker/ Reissirup zum Süßen

beeren WP


Utensilien
Leistungsstarker Mixer (z.B. Vitamix©), Küchenmaschine oder Pürierstab

Zubereitung

  1. Gefrorene Früchte etwa 10-15 Minuten antauen lassen, so kann man sie besser verarbeiten. Wenn ihr einen sehr leistungsstarken Mixer (z.B. Vitamix©) verwendet, könnt ihr diesen Schritt überspringen.
  2. Jeweils alle Zutaten in den Mixer/ Küchenmaschine oder für den Pürierstab in ein tiefes Gefäß (z.B. Shaker) geben.
  3. Mixer/ Küchenmaschine: Mit Hilfe der „Pulse“-Funktion bzw. einem Programm für Eiswürfel die Zutaten so weit zerkleinern bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird.
    Pürierstab:
    Hier benötigt ihr etwas Geduld und viel „Liebe“ und müsst euch vorsichtig durch das gefrorene Obst durcharbeiten, indem ihr den Pürierstab fest aufdrückt und immer wieder nur kurz laufen lasst und die Position oft ändert.
  4. Das fertige Eis portionieren und mit ein paar Beeren, etwas Schokoladenbruch oder Nüssen anrichten und sofort genießen.

Hinweise zum Eis: Die Eiscreme sollte sofort verzehrt werden, aber ihr könnt sie auch bis zu einer Stunde im Gefrierschrank lagern. Danach wird sie leider zu fest.
Sollte das Eis nach dem Pürieren zu flüssige sein, einfach für ein Paar Minuten in die Gefriertruhe stellen.

Wichtiger Hinweis zur Zubereitung: Lasst, sofern ihr keinen Hochleistungsmixer benutzt, eure Geräte nicht permanent laufen, sondern benutzt unbedingt die „Pulse“-/ Eiswürfel-Funktion bzw. schaltet das Gerät immer wieder kurz ein und aus. Ansonsten kann es zu einer Beschädigung des Gerätes kommen, weil viele nicht darauf ausgelegt sind gefrorenes Obst zu zerkleinern.

Enjoy!
Cheers euer Doc.Mischa

#eatlikedoc #DocsKitchen #ErfolgbeginntinderKüche

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Nährwertangaben
Death by Chocolate 
225 Kcal
29,3g Kohlenhydrate
3,6g Fett
15,2g Protein

Frische Karibiktraum
202 Kcal
34,3g Kohlenhydrate
0,6g Fett
12,5g Protein

Italienische Beeren
194 Kcal
31,7g Kohlenhydrate
0,4g Fett
12,7g Protein

 

 

Würzige Fisch-Tortilla

Fisch Tortilla

Sommer, Sonne und eine würzige Fisch-Tortilla — was gibt es besseres? Zudem ist dieses Gericht perfekt, um leistungsstark zu bleiben und sich in Form zu bringen. Viel Gemüse (Vitamine), magerer Fisch (Protein für die Muskeln), viele Kräuter und würzige Saucen – lecker und gesund zugleich!

Zutaten für 2-3 Portionen

— 300 g weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau), frisch oder aufgetaut
— Gemüse nach Belieben (Weißkohl, Rotkohl, rote Zwiebeln, gelbe Paprika)
— 1 gh. TL Knoblauchpulver
— 1 gh. TL Kreuzkümmel
— 1 gh. TL Fenchelsamen zerstoßen
— 1 gh. TL Pfeffer
— 1 gh. TL geräucherte Paprika oder alternativ edelsüß
— 1 gh. TL Oregano
— Maismehltortillas (aus dem Asialaden oder einem mexikanischen Geschäft)

Zutaten für selbstgemachte Tortillas
— 200 g Maismehl (vorgekochtes weißes Maismehl P.A.N.®, auch Masa Harina; erhältlich in vielen asiatischen und afrikanischen Läden oder beim Mexikaner)
— 250 g lauwarmes Wasser
— 1/2 TL Salz

Hinweis: Die Mengenangaben können je nach Mehlart etwas variieren, weshalb man sich an den Angaben auf der Verpackung orientieren sollte oder noch besser, man richtet sich nach seinem Fingerspitzengefühl. Auf dieser Weise erhält man ein perfektes Ergebnis!

Tortilla Guacamole SalsaZutaten für die Saucen

Würzige Guacamole
— 1 Avocado 200g
— 1/4 rote Zwiebel
— 2 Cherrytomaten
— Handvoll Koriander
— 1/2 Limette
— 1 Chilischote nach Geschmack
— Salz & Pfeffer

Feurige Salsa
— 8-10 Cherrytomaten
— 1/2 rote Zwiebel
— 1/2 Knoblauchzehe
— 1/2 Limette
— 1 Chilischote nach Geschmack
— 1 TL Olivenöl
— Koriander Hand voll
— Salz & Pfeffer

Zubereitung

Den Anfang machen die Saucen. Für die Guacamole die Avocado der Länge nach, rundherum mit einem Messer bis zum Kern spalten, die beiden Hälften gegeneinander drehen und die Frucht öffnen. Den Kern entfernen, dann das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln. Anschließend mit einem Messer auf einem Brett durchhacken, dann mit einer Gabel in einer Schüssel noch etwas zerkleinern bis eine fast homogene Masse entsteht. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Tomaten waschen, abtrocknen und in kleine Würfel schneiden. Die Chili der Länge nach halbieren, die Kerne entfernen, fein hacken und zusammen mit der Zwiebel und den Tomaten zur Avocado geben. Die Korianderstiele sehr fein, die Blätter etwas gröber schneiden und untermischen. Im letzen Schritt die Guacamole mit etwas Salz, Pfeffer und dem Saft von etwa einer halben Limette abschmecken.

Für die Salsa Die Tomaten waschen, abtrocknen, würfeln und mit einer kräftigen Prise Salz & Pfeffer in eine Schüssel geben. Die Zwiebel und den Knoblauch putzen und fein hacken. Die Chili der Länge nach halbieren, die Kerne entfernen, fein schneiden und zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch zu den Tomaten geben. Die Koriander-Stiele sehr fein, die Blätter etwas gröber hacken und in die Salsa untermischen. Im letzen Schritt die Salsa mit Olivenöl, Limette, Salz & Pfeffer abschmecken. Nach Belieben kann man die Salsa auch fein pürieren.

Weiter geht es mit unserem Fischfilet. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Olivenöl benetzen und auf mittlere Temperatur vorwärmen. (Der Fisch soll keinesfalls in Öl schwimmen). In der Zwischenzeit alle Gewürze auf einem Teller miteinander vermischen, gut verteilen und den Fisch von beiden Seiten darin wälzen, bis er von allen Seiten bedeckt ist. Anschließend in die Pfanne geben und ein paar Minuten auf jeder Seite anbraten, bis er gar, aber noch saftig ist. (Vorsicht mit der Hitze, sonst verbrennen die Gewürze bevor der Fisch durch ist).
In der Zwischenzeit das Gemüse und die Tortillas vorbereiten. Hierfür Zwiebeln, Kohl und Paprika putzen und in längliche Streifen schneiden.

Die Tortillas (nach Packungsbeilage) für ein paar Sekunden pro Seite in eine gut beschichtete Pfanne geben und anschließen unter einem Handtuch warmstellen. (Lässt man sie offen stehen, werden sie hart).

Sobald der Fisch fertig ist, geht es ans Anrichten. Einfach je eine Tortilla nach Belieben mit reichlich Gemüse, etwas Fisch und den würzigen Saucen befüllen, zusammenrollen und genießen!

Cheers euer Doc.Mischa

#eatlikedoc #DocsKitchen

Selbstgemachte fluffige Mais-Tortillas
Das Maismehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben. Langsam das lauwarme Wasser hinzugeben und dabei ständig rühren. Sobald das gesamte Wasser aufgebraucht ist, den Teig solange kneten, bis eine homogene Masse entsteht. Der Teig sollte etwa die Konsistenz von Knete haben: Fest und elastisch, aber nicht zu trocken. Mit Frischhaltefolie bedecken und für 30 Minuten kaltstellen.

Zum Ausrollen etwa einen gehäuften Esslöffel Teig nehmen, mit den Händen zu einer Kugel formen und auf einem Blatt Butterbrotpapier platzieren. Mit einem zweiten Blatt den Teig von oben abdecken. Anschließen die Kugel andrücken und ausrollen bis der Teig eine flache, runde und gleichmäßige Form annimmt.
Hinweis: Es bedarf etwas Übung und der Teig kann Anfangs öfters einreißen. Dann einfach wieder zu einer Kugel formen und erneut ausrollen. Nach ein paar Versuchen klappt es bestimmt!
Am besten stapelt man die fertigen Tortillas zwischen Butterbrotpapier. Sie lassen sich auch super einfrieren.
Zum Ausbacken eine gut beschichtete Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze erwärmen und mit etwas Öl benetzen. Sobald die Pfanne heiß ist, eine Tortilla hineingeben und für etwa 60 Sekunden auf einer Seite braten, anschließend drehen. Die Tortilla soll leicht braun werden.

Hinweis: Nach dem Wenden sollte die Tortilla aufgehen und man kann zusehen, wie sie wunderschön fluffig wird. Sollte dies nicht passieren, kann es an einer zu niedrigen Temperatur der Pfanne liegen. In diesem Fall die Hitze etwas hochdrehen und es erneut versuchen.

Die Tortillas unter einem Handtuch warmstellen.


Dass gutes Essen nicht nur gesund und energiegeladen, sondern auch fit macht, beweist mein aktueller Instagram-Post. Wer auf seine Ernährung Acht gibt und Sport treibt, wird seine Energielevel auf eine ganz neue Ebene befördern können und so mehr Erfolge sowohl beim Sport, als auch im Beruf und auf der Jagd nach seinen Träumen verzeichnen können. Ich bin der lebende Beweis dafür, denn ohne eine optimale Ernährung wäre ich niemals in der Lage gewesen, das zu leisten, was ich aktuell schaffe.
So konnte ich in den letzten Wochen nicht nur über 11 kg abnehmen, sondern habe ebenfalls meine Doktorarbeit und meine Social Media Kanäle auf eine ganz neue Ebene katapultiert.

„Erfolg beginnt in der Küche!“ – wer diese „Weisheit“ befolgt, wird völlig neue Dimensionen seines Lebens erklimmen können. Wer sie missachtet, wird scheitern und eines Tages mit seiner Gesundheit bezahlen.
Cheers euer Doc.Mischa

#successstratsinthekitchen #ErfolgbeginntinderKüche

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Knusprige Falafeln mit süßem Coleslaw│vegan│low fat

Falafeln

Heute präsentiere ich Dir eins meiner absoluten Lieblingsrezepte! Ich habe lange dran getüftelt, um nicht nur unheimlich leckere, sondern vor allem auch unheimlich gesunde Falafeln herzustellen.
Dieses Rezept enthält alles was Du für ein gesundes, genussvolles und erfolgreiches Leben benötigst. Denn Kichererbsen sind nicht nur reich ein Protein, sondern sie enthalten auch reichlich Eisen, Zink und Folsäure. So wachsen nicht nur die Muskeln (schließlich wollen wir alle einen sexy Strandbody), sondern auch Dein Immunsystem bleibt kräftig und widerstandsfähig, damit Dich auf der Jagt nacht Deinen Träumen garantiert nichts aus Bahn wirft.

Genug der vielen Worte! Dieses Gericht ist im Handumdrehen zubereitet und deshalb solltest Du es Dir auf gar keinen Fall entgehen lassen, diese köstlichen Falafeln auszuprobieren. Enjoy!
Cheers euer Doc.Mischa
#DocsKitchen

Zutaten für 1-2 Portionen

Falafeln
— 1 kleine Dose Kichererbsen, abgetropft (240 g)
— 1/2 rote Zwiebel
— 1 Knoblauchzehe
— gute Handvoll Minze (15 g)
— gute Handvoll Petersilie (15 g)
— 1/2 TL Kreuzkümmel
— 1,5 TL Harissapaste
— Schale 1/2 Biozitrone
— ein Schuss Zitronensaft
— Salz & Pfeffer
— etwas Öl oder ein Ölspray zum Anbraten

Zum Binden
— 1 EL Apfelmark ohne Zucker + 1 TL Backpulver
— 2 EL Weizenmehl (20 g)

Für die Panade
— 1 gehäufter EL Sesam (15 g)
— 1 gehäufter EL Leinsamen (15 g)

Coleslaw
— 1/5 Weißkohl
— 1 Karotte (75 g)
— 1/2 Apfel (100 g)
— 1 EL Rosinen (15 g)
— 1 Handvoll Minze
— Saft von 1/2 Zitrone
— Salz & Pfeffer

Dip
— 150 g Sojajoghurt natur
— 4-5 Cherrytomaten
— 1/2 rote Zwiebel
— 1/2 Chileschote nach Geschmack
— 1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Minze, Koriander etc.)
— Salz & Pfeffer

Utensilien
— Pürierstab oder Küchenmaschine
— grobe Reibe

Zubereitung

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Nährwertangaben gesamt
600 Kcal
68g Kohlenhydrate
19g Fett
27g Protein